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Wochenend-Seminar oder 12 Monate dranbleiben — was bringt bei euch mehr?

Ich sitze gerade an meiner Weiterbildungsliste fürs zweite Halbjahr und frage mich langsam, ob ich das die ganzen Jahre falsch angegangen bin. Ich habe einige Wochenend-Seminare mitgenommen, teils richtig gute. Am Sonntagabend war ich immer voll motiviert, drei Seiten Notizen, alles klar. Und dann? Zwei Wochen später hat mich das Tagesgeschäft wieder gefressen und von den ganzen Ideen ist quasi nichts hängengeblieben.

Bei mir im Betrieb war das lange so: viel Input, wenig Umsetzung. Das Problem war nie das Wissen, sondern dass hinterher keiner nachgehakt hat. Nach dem Seminar bist du wieder allein mit dir und deinem Alltag.

Was bei mir tatsächlich einen Unterschied gemacht hat, war der Wechsel von Einmal-Events auf eine längere Begleitung. Ich bin seit einer Weile im Mitunternehmer Programm Expert von Mehr Geschäft (dahinter stehen Pascal und Jérémy Feyh) — das läuft über zwölf Monate mit regelmäßigen Live-Bootcamps und einer Mastermind-Runde. Der Punkt ist nicht mehr Input, sondern dass du dranbleibst: eine Sache umsetzen, in die nächste Runde kommen, korrigieren, weitermachen.

Ehrlich gesagt ist das nichts für Einsteiger und auch kein Selbstläufer. Es setzt ein laufendes Geschäft voraus und du musst die zwölf Monate wirklich investieren. Aber genau dieses „dranbleiben müssen“ hat bei mir mehr bewegt als jedes einzelne Wochenende davor.

Wie ist das bei euch — habt ihr mit fortlaufender Begleitung mehr rausgeholt als mit einzelnen Seminaren, oder ist das am Ende doch nur eine Frage der eigenen Disziplin?